Kunst-Focus Deutschland

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© Claus Bach

Halle 14

tel.:  +49 341/492 42 02
fax:  + 49 341/492 47 29

E-Mail:
office@halle14.org
Web.:
www.halle14.org

Adresse

Spinnereistraße 7
04179 Leipzig

Öffnungszeiten:

Do. bis So.: 12 bis 18 Uhr

Die HALLE 14 ist ein unabhängiger Kunstraum. Sie ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst. Als nichtkommerzieller Möglichkeitsraum stellt die HALLE 14 Engagement für die Kunst in den Dienst der Öffentlichkeit. Dies geschieht mit eigenen Projekten wie Ausstellungen, einer Bibliothek, einem Stipendiatenatelier und dem Kunstvermittlungsprojekt Kreative Spinner sowie in Zusammenarbeit mit den Partnern der HALLE 14, Universal Cube und Columbus Art Foundation, mit denen sie sich im gemeinnützigen Engagement für die zeitgenössische Kunst verbunden fühlt.

Das fünfstöckige Industriedenkmal HALLE 14 mit einer Gesamtfläche von 20.000 m2 befindet sich auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Hier haben sich seit Anfang der 1990er Jahre Künstler, Galeristen und andere kreativ Tätige etabliert und bilden ein bereicherndes Umfeld für die HALLE 14.

Bisherige Ausstellungen:

TERRA NULLIUS - ZEITGENÖSSISCHE KUNST AUS AUSTRALIEN, 2009
VON DER UNBESTIMMTHEIT, 2008
DIE SUBVERSION DES STILLSTANDS, 2008
THE BIG EASY: RELOCATING THE MYTH OF THE "WEST", 2007/08
GERMS OF DECEPTION, 2007
DIE KULTUR DER ANGST - THE CULTURE OF FEAR, 2006
PASSION DES SAMMELNS, 2005
XTREME HOUSES, 2004
SCHICHTWECHSEL, 2004
GET RID OF YOURSELF, 2003

Aktuelle Ausstellung

30. April bis 24. Juli 2011
Führungen jeden Sonnabend, 15 Uhr

Nina Berman, Harun Farocki, Christoph Faulhaber, Shahab Fotouhi, Thomas Hoepker, Robert Longo, Elke Marhöfer, Helmut Smits, Wolfgang Staehle

"Ja, der 11. September 2001 hat die Welt verändert", meinen 74 Prozent der Deutschen. Zum 10. Jahrestag jenes verheerenden Terroranschlags, der das New Yorker World Trade Center unter den Augen der Weltöffentlichkeit in Staub zerlegte, fragt dieses Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt: Wie hat jener tragische "Startschuss" ins dritte Jahrtausend, auf den beispielsweise Angriffskriege auf Afghanistan und Irak als vorgebliche Gegenoffensive, aber auch Guantanamo, Karikaturenstreit und ungezählte weitere Konsequenzen einer globalen Hysteriewelle folgten, die Welt und damit auch ihre Kunst verändert?

Künstler und Referenten, die damals, im Laufe der letzten Dekade oder jüngst diese Ereignisse kritisch spiegelten, sind eingeladen, in Gesten, Situationen, Kunstwerken, Vorträgen, Gesprächen und Visionen ihre Perspektiven zum Geschehenen und ihre Schlüsse für Bevorstehendes aufzuzeigen.

Auch ein knappes Jahrzehnt nach 9/11 führen US-Truppen und internationale Militärs "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan, im Irak und am Kap von Aden, ohne dass der Einfluss radikaler Islamisten schrumpft. Wäre nicht jetzt aber der geeignete Zeitpunkt, aus der Untersuchung des Geschehenen neue Denk- und Handlungsalternativen für das Kommende bereitzuhalten, um an die Hoffnungen der Jahrtausendwende anzuknüpfen? 

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